trigeminale Wahrnehmung

    Die trigeminale Wahrnehmung dient der taktilen Wahrnehmung im Gesicht etwa durch das Fühlen des Windes und unterstützt die olfaktorische und die gustatorische Wahrnehmung. Für diese Sinneswahrnehmung ist der Nervus trigeminus zuständig, dessen freie Nervenenden in der Gesichtshaut und den Schleimhäuten der Nase, der Mundhöhle und der Augen enden.

    Es wird heute angenommen, dass man über den Nervus trigeminus Eigenschaften wie brennend, scharf, prickelnd, beißend, brenzelig, stechend, kühlend bzw. generell irritative Eigenschaften wahrnimmt. Dem Nervus trigeminus sind dabei keine spezifischen Sinneszellen zuzuordnen, sondern die Reizaufnahme findet in den freien sensiblen Endbereichen des trigeminalen Neurons statt. Freie Nervenendigungen, die auf chemische Stimuli reagieren, finden sich auch im Auge und in den Schleimhäuten der Nasen- und Mundhöhle, wobei sich in den Pilzpapillen der Zungenoberfläche dreimal mehr Verbindungen zum Trigeminus als zu Fasern des gustatorischen Systems befinden.


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