symmetrische Kommunikation

Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere recht haben könnte.
Hans-Georg Gadamer

Zwischenmenschliche Kommunikationsabläufe sind entweder symmetrisch oder komplementär, je nachdem ob die Beziehung zwischen den Partnern auf Gleichheit oder Unterschiedlichkeit beruht. Entscheidend für einen konstruktiven Kommunikationsablauf ist dabei, dass die jeweiligen Verhaltensweisen sich gegenseitig bedingen und ergänzen.

Bei einer symmetrischen oder spiegelbildlichen Interaktion bzw. Kommunikation befinden sich die Kommunizierenden auf der selben Ebenen, d. h., sie versuchen das Niveau von Unterschieden zueinander zu senken oder es ganz zu einer Gleichheit der Partner zu bringen.  In einer symmetrischen Beziehung sind die Kommunizierenden also ebenbürtig oder versuchen zumindest, einen Rangunterschied zu verringern. Dies kann sich etwa darin ausdrücken, dass alle etwa gleichviel, gleichlaut oder betont sprechen. Es geht in der symmetrischen Kommunikation um die Förderung der Interaktion.

Literatur

Watzlawick, P. (1985). Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien. Bern/Stuttgart/Toronto: Verlag Hans Huber.

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