Das Konzept der Teilleistungen – Teilleistungsstörung, Teilleistungsschwäche –  in der Entwicklungspsychologie und Entwicklungspädiatrie geht von definierten Bausteinen höherer Denkprozesse aus, die psychometrisch erfasst und neuropsychologisch beschrieben werden können. Resultieren aus beeinträchtigten Teilleistungen Probleme im Lernen und Handeln, so spricht man von einer Teilleistungsschwäche oder Teilleistungsstörung. Der Vorteil des Teilleistungskonzepts gegenüber anderen Störungskonzepten wie etwa der minimale ncerebralen Dysfunktion, psychoorganisches Syndrom oder hirnorganisches Psychosyndromliegt in seiner phänomenologischen Herangehensweise und der damit verbundenen Möglichkeit, Phänomene sowie Defizite und Ressourcen konkret zu beschreiben bzw. entsprechende Therapien zu entwickeln.


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