Elektrokrampftherapie

Eine Elektrokrampftherapie wird bei schweren Störungen angewendet, wenn eine medikamentöse und psychotherapeutische Behandlung keine Besserung bringen bzw. nicht möglich sind. Dabei wird im Gehirn unter Vollnarkose mit Hilfe von Strom ein Krampfanfall ausgelöst,bei dem es nicht zu einem Krampf der Muskulatur kommt. Als Folge der Behandlung schüttet das Gehirn vermehrt die Neurotransmitter Dopamin, Noradrenalin und Serotonin aus, die bei der Stimmungsstabilisierung eine wichtige Rolle spielen. Besonders effektiv ist die Methode bei Menschen mit psychotischen Depressionen.


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