Rater-Ratee-Interaktion

Als Rater-Ratee-Interaktion bezeichnet man in der empirischen Psychologie eine Urteilsverzerrung, die in Abhängigkeit von der Person bzw. der Einstellung der UrteilerIinnen auftritt. Die Verzerrung findet man vor allem bei Personen mit extremer Merkmalsausprägung. Die Rater-Ratee-Interaktionfindet sich einerseits als Ähnlichkeitsfehler, d. h., die Merkmalsausprägungen anderer Personen werden der eigenen Merkmalsausprägung angepasst, während beim Kontrastfehler die Merkmalsausprägungen anderer Personen in Richtung auf das andere Extrem verschätzt werden.

Literatur
Bortz, J. & Döring, N. (1995). Forschungsmethoden und Evaluation für Sozialwissenschaftler. Berlin: Springer.

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