Garcia-Effek

    Als Garcia-Effekt bezeichnet man in der Psychologie die der Äquipotentialitätshypothese entgegenstehende Beobachtung, dass bei der Konditionierung gewisse Reiz-Reaktions-Kombinationen leichter erlernbar sind als andere bzw. dass bestimmte Reiz-Reaktions-Kombinationen überhaupt nicht konditionierbar sind. Man schließt daher, dass das Lernverhalten von genetischen Faktoren mitbedingt wird (Preparedness), um bestimmte Reiz-Reaktions-Verbindungen auf Grund natürlicher Selektion artspezifisch leichter lernen zu können, um so eine schnelle Anpassung an die Umwelt zu fördern.


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