Kinästhesie
1. Definition
„Kinästhetisch (von griech. Bewegungswahrnehmung) nennt man diejenigen Empfindungen, die Kenntnis körperlicher Bewegungen, Lage der Glieder usw. vermitteln“ (Hehlmann, 1967,
S. 293).
2. Definition
„Tiefensensibilität, sämtliche Sensorsysteme und Wahrnehmungsprozesse, die Informationen über folgende Prozesse verarbeiten: (a) aktive Bewegungen mit Hilfe der Muskeln und spezielle Bewegungen, die gegen Widerstand ausgeführt werden; (b) passive Bewegungen unserer Gelenke von durch außen wirkende Kräfte“ (Städtler, 2003, S. 1099).
3. Definition
„Kinästhesie: Muskelsinn = Kraftsinn = Gemeingefühl, das durch Muskeln uns Schwere, Lage, Widerstände zum Bewusstsein bringt. Manche rechnen auch das Gleichgewichtsempfinden hinzu“ (Dorsch, 1963, S. 183).
4. Definition
„Kinästhesie, die Wahrnehmung der Bewegung von Körperteilen, vermittelt durch Rezeptoren in den Gelenken, Muskeln und Sehnen“ (Arnold, Eysenck & Meili, 1971, S. 266).
5. Definition
„ kinästhetische Empfindungen [zu griech. KineÄ©n ››bewegen‹‹ und aÃsthÄ“sis ››Empfindung‹‹ ] (Kinästhesie, Bewegungsempfindungen), die Fähigkeit, Lage und Bewegungsrichtung von Körperteilen zueinander und in Bezug zur Umwelt unbewusst reflektorisch zu kontrollieren und zu steuern“ (o.A.,1998, S. 330).
Verwendete Literatur
Arnold, W., Eysenck, H.-J. & Meili, R. (1971). Lexikon der Psychologie. Freiburg im Breisgau: Verlag Herder.
Dorsch, F. (1963). Psychologisches Wörterbuch: Testverzeichnisse und Testerklärungen. Hamburg: Meiner Verlag.
Hehlmann, W. (1967). Wörterbuch der Pädagogik. Stuttgart: Kröner Verlag.
Ohne Autor (1998). Der Brockhaus in fünfzehn Bänden. Leipzig: F.A. Brockhaus GmbH.
Städtler, T. (2003). Lexikon der Psychologie: Wörterbuch, Handbuch, Studienbuch. Stuttgart: Kröner Verlag.
