James-Lange-Theorie der Emotionen

Die James-Lange-Theorie der Emotionen besagt, dass die menschliche Emotionserfahrung dadurch entsteht, dass Menschen sich ihrer physiologischen Reaktionen auf emotionserregende Reize bewusst werden. Wie Aristoteles annahm führt auch nach Lange die Wahrnehmung von organismischen Veränderungen zur Emotion. Dabei geht Lange davon aus, dass Wahrnehmungen von Umwelteindrücken in den Eingeweiden und in der Sklettmuskulatur Veränderungen auslösen. Durch die bewusste Wahrnehmung dieser Veränderungen (Sklettmuskelanspannung, Konkraktionsgrad der Gefäße, viszerale Funktionen, über Interozeptoren gelangt die Information zum zentralen Nervensystem und es erfolgt eine Umwandlung in Erregung, welches die Grundlage für Emotionen ist) kommt es dann zur Emotion.





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