Selbstregulationstheorie

Die Theorie der Selbstregulation der Motivation nach Bandura beschreibt Motivation in drei folgenden Abschnitten:

  • Selbstbeobachtung: Wissen über das eigene Selbst, über den Zustand von Verhalten und Gefühlen. Dadurch werden wichtige Erkenntnisse über die eigene Person und ihre Wirkung gewonnen  was schon selber motivierend wirken kann.
  • Selbstbewertung: Wie bewertet man das, was man in der Selbstbeobachtung herausgefunden hat? Hier wird das Beobachtete oder das Erreichte, mit den eigenen internen Standards (Anspruchsniveau, Ziele) abgeglichen, wobei diese ausschließlich den inneren Merkmalen einer Person entspringen.
  • Selbstreaktion: Aus der Selbstbewertung folgen die sowohl affektiven als auch kognitiven Selbstreaktionen, also das gezeigte Verhalten, das aus der Selbstbewertung folgt.

Diese Stadien werden noch von einigen zusätzlichen Faktoren beeinflusst und tragen insgesamt dazu bei, wie und mit welcher Motivation Menschen an Aufgaben herangehen. Affektive und kognitive Reaktionen, besonders die so entwickelte positive oder negative Selbstwirksamkeit wirken wieder zurück auf Selbstbeobachtung und Selbstbewertung, indem sowohl das Anspruchsniveau, als auch der Schwierigkeitsgrad der gesetzten Ziele entsprechend angepasst wird (=Selbstregulation).

Literatur
Bandura, A. (1990). Self-Regulation of Motivation Through Anticipatory and Self-Reactive Mechanisms. In R.A. Dienstbier (Hrsg.), Perspectives on Motivation, Nebraska Symposium on Motivation 1990 (S.69-164). University of Nebraska Press.




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