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Rezidiv

Ein Rezidiv bzw. Rückfall bezeichnet in der Psychologie das Wiederauftreten einer psychischen Störung bzw. von deren Symptomen, etwa im Zusammenhang mit affektiven Störungen (Depressionen), Erkrankungen des schizophrenen Formenkreises (Schübe, Episoden) aber auch bei bestimmten Sprachstörungen.

Es gibt eine Reihe psychischer Störungen wie Zwangsneurosen, die generell einen rezidivierenden Verlauf zeigen, oft nach erfolgreichen Therapien oder auch nach Spontanremissionen. Bei den meisten Suchterkrankungen gehört die Möglichkeit eines Rückfalls zum spezifischen Krankheitsbild, sodass therapeutische Maßnahmen immer auch den Aspekt der Rückfall-Vorbeugung (Rezidiv-Prophylaxe) im Blick haben müssen. So kommt es bei Depressionen auch heute noch trotz guter Therapiemöglichkeiten zu Rückfällen bis hin zu einem chronischen Verlauf der Erkrankung, sodass der Identifikation jener Therapieoptionen, die eine langfristige Symptomfreiheit versprechen, große Bedeutung zukommt.



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