Genderdysphorie

Genderdysphorie oder Geschlechtsidentitätsstörung (Gender Identity Disorder) ist eine psychologische bzw. medizinische Diagnose, die Menschen bezeichnet, die sich als einem anderen als ihrem körperlichen Geschlecht zugehörig empfinden. Der Begriff löst heute meist die älteren medizinischen Transsexualität und Transvestitismus ab.

Diagnostische Kriterien der Genderdysphorie ist eine ausgeprägte Inkongruenz zwischen der erlebten und zugewiesenen Geschlechtsidentität, wobei diese über einen längeren Zeitraum, nach DSM mindestens sechs Monate, anhalten muss. Hauptkriterium ist ein starkes Bedürfnis, eine andere Geschlechtsidentität zu haben und eine deutliche Abneigung gegenüber der eigenen sexuellen Anatomie, und dass der Zustand mit krankheitswertigem Leiden oder mit deutlichen Einschränkungen in sozialen oder anderen wichtigen Bereichen verbunden ist.

In letzter Zeit wird heftig darüber diskutiert, ob es sich bei einer Genderdysphorie überhaupt um eine Störung handelt oder nicht.





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