Kältekopfschmerz

Als Kältekopfschmerz, auch Hirnfrost oder Eiscreme-Kopfschmerz genannt, bezeichnet man einen durch kalte Speisen oder Getränke ausgelöster Kopfschmerz, der in der Regel nach einer halben Minute  sein Maximum erreicht und dann schnell wieder nachlässt. Man vermutet, dass der Schmerz durch einen plötzlichen Kältereiz am Gaumen provoziert wird und es dadurch zu einer kälteinduzierten Verengung der Blutgefäße kommt. Ein weiterer Erklärungsversuch ist die Annahme, dass sich das Gehirn durch eine Erweiterung der Blutgefäße vor der Abkühlung schützen will und der Schmerz durch die dadurch resultierende Druckzunahme entsteht. Es ist auch möglich, dass kalte Speisen bei einigen Menschen die temperaturempfindlichen Rezeptoren des Nervus trigeminus anregt, der dem Gehirn sodann nicht nur die Nachricht kalt sondern auch die Information Schmerz mitteilt.
Fest steht allerdings, dass das Phänomen weder auf eine neurologische Erkrankung hindeutet noch durch morphologische Veränderungen des Gehirns hervorgerufen wird. Umstritten ist auch, ob Kopfschmerz- und Migränepatienten für den Schmerz wesentlich anfälliger sind.

Quelle
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4ltekopfschmerz (11-12-12)




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