extrazelluläre Matrix

Eine extrazelluläre Matrix bilden Neuronen im erwachsenen Gehirn, die die Hirnfunktionen eines Areals wesentlich mitbestimmt, da sie sich wie eine Art Netz schützend um die synaptischen Kontaktstellen zwischen den einzelnen Nervenzellen legt und neuronale Schaltkreise stabilisiert, wodurch Gedächtnisinhalte konserviert werden, was eine grundlegende Voraussetzung für die Langzeitspeicherung von Erinnerungen bildet. Eine solche Stabilisierung geht jedoch auf Kosten der Freiheitsgrade beim flexiblen Umgang mit bestehenden Gedächtnisinhalten und ist bei notwendigen kognitiven Umlernprozessen hinderlich. Die extrazelluläre Matrix setzt sich dabei aus Grundsubstanz und Fasern zusammen, wobei das Verhältnis der Grundsubstanz zum Faseranteil je nach Lokalisation ebenso wie der Anteil der extrazellulären Matrix am Gewebe insgesamt schwankt, bedingt durch dessen jeweilige Funktion.

Literatur
http://de.wikipedia.org/wiki/Extrazellul%C3%A4re_Matrix (13-11-21)




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