inneres Kind

Das Konzept des inneren Kindes repräsentiert alle von Menschen in ihrer Kindheit gemachten Erlebnisse, die sie in ihrem Gehirn und Körper abgespeichert haben, d. h., es umfasst alle bisherigen Gefühlsreaktionen, Verhaltensmuster sowie auch die Schlussfolgerungen, die sie daraus gezogen und in Form von Einstellungen und Überzeugungen in ihrem Gehirn gespeichert haben.

Chopich & Paul (2009) haben in ihrem Buch „Aussöhnung mit dem inneren Kinde“ als Ziel einer gelungenen Psychotherapie definiert, dass Menschen ihr inneres Kind und dessen Reaktionen zuerst annehmen müssen, bevor sie in einem nächsten Schritt daran gehen können, falsche und nicht hilfreiche Überzeugungen, die sie aus ihrer Kindheit mitgebracht haben, zu erkennen und zu korrigieren. So lernen sie ihre Einstellungen zunächst zu überprüfen und zu korrigieren, um sich selbst besser in ihren Sosein anzunehmen zu können.





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