Kognition

1. Definition
Sammelname für alle Vorgänge oder Strukturen, die mit dem Gewahrwerden und Erkennen zusammenhängen, wie Wahrnehmung, Erinnerung (Wiedererkennen), Vorstellung Begriff, Gedanke, aber auch Vermutung, Erwartung, Plan und Problemlösen (Kaminski & Neisser 1994, S. 387).

2. Definition
Ist der allgemeine Begriff für alle Formen des Erkennens und Wissens. Dazu gehören etwa: Aufmerksam sein, Erinnern, Urteilen, Vorstellen, Antizipieren, Planen, Entscheiden, Problemlösen und das Mitteilen von Ideen. Es umfasst auch die Prozesse der mentalen Repräsentation (Zimbardo 1995, S. 357).

3. Definition
Ausdruck für jeden Prozess, durch den das Lebewesen Kenntnis von einem Objekt erhält oder sich seiner Umwelt bewusst wird. Dazu zählen: Wahrnehmung, Erkennen, Vorstellen, Urteilen, Gedächtnis, Lernen, Denken, oft auch Sprache (Wagenknecht 1980, S. 1085).

4. Definition
Der Begriff Kognition bezieht sich auf alle Prozesse, durch die Wahrnehmungen transformiert, reduziert, verarbeitet, gespeichert, reaktiviert und verwendet werden. Er umfasst diese Prozesse ach dann, wenn relevante (äußere) Stimulierung fehlt, wie dies bei Vorstellungen und Halluzinationen der Fall ist (Zimbardo, Floyd 1983, S. 235).

5. Definition
Kognition bedeutet Entdecken oder Wiederentdecken oder Wiedererkennen (Guilford 1977, S.119).

Siehe auch Kognitivismus

Verwendete Literatur
Guilford, J. P. (1967). Pädagogische Psychologie. Köln: Verlag Kiepenheuer & Witsch
Kaminski, & Neisser (1994). Dorsch Psychologisches Wörterbuch. Bern: Verlag Hans Huber.
Wagenknecht, H. (1980) Lexikon der Psychologie. Freiburg: Verlag Herder KG.
Zimbardo, Philip G. & Floyd L. (1983). Psychologie. Deutschland: Verlag Springer.
Zimbardo, Philip G. (1995). Zimbardo Psychologie. Berlin Heidelberg: Verlag Springer.

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