Galatea-Effekt

Der Galatea-Effekt bezeichnet eine Variante des Rosenthal-Effekts, übertragen aus dem Bildungsbereich auf den betrieblichen Kontext, bei dem die durch die Erwartungen einer Autoritätsperson (Vorgesetzter) eine gesteigerte eigene Erwartung einer Person an sich selbst als entscheidender, vermittelnder Faktor betrachtet wird. Er geht davon aus, dass die Erwartungen, die Vorgesetzte bezüglich ihrer MitarbeiterInnen haben, deren Leistungen und Vorankommen beeinflussen.

Es zeigte sich auch, dass bei positiven Erwartungen des Vorgesetzten auch die Selbstwirksamkeitserwartung steigt. Dabei stehen allerdings im Gegensatz zum Rosenthal-Effekt  die eigenen Erwartungen und nicht die eigenen Leistungen oder die Erwartungen des Vorgesetzten im Vordergrund. Es handelt sich dabei um ein intrapersonelles Phänomen. Während der Galatea-Effekt eine positive Variante der Erwartungen beschreibt, beschreibt der Golem-Effekt die Wirkung negativer Erwartungen von Vorgesetzten.





Falls Sie in diesem Beitrag nicht fündig geworden sind, können Sie mit der folgenden Suche weiter recherchieren:


Das Lexikon in Ihren Netzwerken empfehlen:

You must be logged in to post a comment.

Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu

© Werner Stangl Linz 2017