obstruktive Schlafapnoe

Die obstruktive Schlafapnoe ist eine Form der Schlafstörung, bei der  es während des Schlafs zu wiederholten Verlegungen der oberen Atemwege durch den erschlafften Zungengrund (Obstruktion = Verengung, Verlegung) kommt. Da dadurch der Luftstrom blockiert wird, findet eine forcierte Zwerchfell- und Brustatmung statt, bis der Widerstand dieses Strömungshindernisses überwunden wird bzw. eine Weckreaktion (arousal) stattfindet. Dadurch kommt es unter in der Regel sehr lauten Schnarchgeräuschen zum vorübergehenden Einstrom von Atemluft, bis eine erneute Atemwegsverlegung stattfindet.

Rund 30 Prozent dieser Insomnien sind organisch bedingt, 70 Prozent haben eher psychische Ursachen, wobei etwa zwei Prozent der Frauen und vier Prozent der Männer  unter einem behandlungsbedürftigem Schlafapnoesyndrom leiden: Atemaussetzer von mindestens zehn Sekunden aufgrund einer Einengung der muskulären Anteile der oberen Atemwege in Verbindung mit Schnarchen.





Falls Sie in diesem Beitrag nicht fündig geworden sind, können Sie mit der folgenden Suche weiter recherchieren:


Das Lexikon in Ihren Netzwerken empfehlen:

You must be logged in to post a comment.

Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu

© Werner Stangl Linz 2017