Begründungszusammenhang

Unter dem Begründungszusammenhang sind im Rahmen des empirischen Fotschungsprozesses jene Schritte zu verstehen, mit deren Hilfe eine Fragestellung oder ein Problem untersucht werden soll. Man wird zuerst prüfen, ob und welche Untersuchungen zu einem bestimmten Problem vorliegen, ob es bereits Theorien und Hypothesen gibt, die herangezogen werden können. Im Anschluss daran sollte entschieden werden, welche Teile eines Problems untersucht werden sollen etc. Aus den vorliegenden Theorien sollten Hypothesen formuliert werden. Das erfordert die Definition der in der Theorie formulierten und für sie relevanten Begriffe. Nachdem eine geeignete Methode zur Datenerhebung und das dem Problem adäquate Forschungsdesign bestimmt worden sind, erfolgt die Operationalisierung der Variablen. Die Entscheidung über Probleme, Methoden und Forschungsdesign lässt dann eine Entscheidung über die Stichprobe und über die verwendeten statistischen Modelle und Prüfverfahren zu. Es folgt die Phase der Datenerhebung und Datenanalyse auf geeigneten Rechenanlagen bzw. die Interpretation der Ergebnisse.

Literatur

Friedrichs, J. (1990). Methoden empirischer Sozialforschung. Wiesbaden: VS Verlag.
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/FORSCHUNGSMETHODEN/GrundlagenSozialforschung.shtml (02-11-21)





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