Killerphrasen

Killerphrasen sind eine populärwissenschaftliche Bezeichnung für pauschale und abwertende Angriffe in einer Diskussion. Sie sind nicht an der Sache orientiert, sondern werden im Gegenteil vorzugsweise dann hervorgezogen, wenn Sachargumente fehlen: Hervorkehren sozialer Dominanz bei sachlicher Unterlegenheit. Die Wirksamkeit mit Killerphrasen liegt auch nicht so sehr in der offensichtlichen Kommunikationsebene, sondern eher dem unbewusst-intuitiven Bereich.

Der Begriff „killer phrases“ wurde vermutich um 1958 von Charles H. Clark erstmal verwendet, indem er bei Brainstormings oder Konferenzen eine in der Mitte des Raums angebrachte Glocke läuten ließ, falls jemand mittels solcher Totschlagargumente den Ideenfluß bremsen wollte (Clark 1958, S. 90ff).

Siehe dazu im Detail Umgang mit Killerphrasen.

Literatur
Clark, Charles H. (1958). Brainstorming. The Dynamic New Way to Create Successful Ideas. Northern Hollywood: Wilshire Book Company.





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