Klaustrophobie

Mit Klaustrophobie bezeichnet man in der Psychologie die Angst vor geschlossenen oder engen Räumen, womit die Klaustrophobie zur Gruppe der spezifischen Phobien gehört. Die Klaustrophobie darf nicht mit der Platzangst – Agoraphobie – verwechselt werden,  die die Angst vor öffentlichen Plätzen, Versammlungen, Menschenmassen oder offenen Flächen bezeichnet. Von der Klaustrophobie Betroffene haben Angst vor Einengung oder Angst zu ersticken, besonders an Orten, die sie nicht ohne weiteres verlassen können, wie etwa einen Lift, ein Flugzeug oder einen Tunnel. Die Angst vor Tunneln ist übrigens eine häufige Spielart der Klaustrophobie, wobei sich bei manchen Menschen die Tunnelangst nur in einem leichten Unbehagen und Nervosität äußert, während andere starke Angst bis hin zu Panik entwickeln. Die Tunnelangst wird von den typischen körperlichen Symptomen einer Panikattacke begleitet: Herzrasen, Schweißausbrüche, Atemnot und Zittern. Im Vordergrund der Tunnelangst steht das Gefühl, eingesperrt zu sein und die Angst zu ersticken.

In bedrohlichen Situationen reagieren Klaustrophobiker mit starken Angstgefühlen, die mit körperlichen Reaktionen wie Schweißausbrüchen, Zittern, Schwindel, Blutdruckanstieg, Blasendruck, Herzrasen, Atemnot, Beklemmungsgefühlen, Übelkeit oder  Schwindel verbunden sind. Wie die meistens spezifischen Phobien ist auch die Klaustrophobie gut mit Verhaltenstherapien behandelbar.





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