Flugangst

Flugangst gehört zu der Gruppe der spezifischen Phobien, wobei Betroffene befürchten, abzustürzen, zu ersticken, sich übergeben zu müssen, einen Herzanfall zu bekommen oder zu sterben. Besonders macht ihnen die Hilflosigkeit zu schaffen, dass sie der Technik oder dem Piloten ausgeliefert sind, in der Kabine eingesperrt sind und keine Kontrolle über die Situation haben. Daher vermeiden Menschen mit Flugangst das Fliegen, wobei Betroffene, wenn sie dennoch fliegen müssen, bereits vor dem Abflug und im Flugzeug in einen massiven Stresszustand geraten. Flugängstliche zeigen Stresssymptomen wie Anspannung, Zittern, Schweißausbrüche, Atemnot und Panikgefühle.
Die Flugangst entsteht durch negative irrationale Gedanken und Phantasien und nicht durch die Situation des Fliegens, d.h., sie ist erlernt und kann daher auch wieder verlernt werden. Als psychologische Behandlungen setzt man Entspannungsverfahren wie die Progressive Muskelentspannung und Atemtechniken ein, aber auch die Verhaltentherapie mit Formen der Konfrontationstherapie kommen zum Einsatz. Mittels Vorstellungsübungen können Betroffene die neue Bewältigungsstrategien erlernen und sich schließlich in der Realität mit ihrer Angst konfrontieren.



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