downshifting

Viele  Menschen entscheiden sich für ein einfacheres Leben ohne prestigeträchtigen Beruf und verzichten auf Vieles, um mehr Zeit für sich, für Freunde und und für die Familie zu haben, wobei das auch bedeutet, privat zu entschleunigen und zu entrümpeln, um die einfachen Dinge des Lebens wieder genießen zu lernen, Überflüssiges wegzulassen, bewusster zu leben und auch langsamer, weniger und bewusster zu essen, wobei diese Reduzierung auf das Wesentliche nach Untersuchungen auch glücklich und gesund macht. Downshifting  bedeutet also, dass Menschen ihre Arbeits- und Konsumtätigkeiten einschränken, um mehr Freizeit zu erlangen, die sie selbstbestimmt und sinnvoll gestalten können. Es gibt mehrere Möglichkeiten, das zu tun:
Sein eigenes Kaufverhalten hinterfragen, denn wenn man etwas kauft, lohnt es sich, zuerst zwei Tage darüber nachzudenken, und nur wenn dann der Kaufwunsch immer noch besteht bzw. einem grundlegenden Bedürfnis entspricht, sollte man es kaufen.
Seine Arbeitszeiten einschränken, wobei etwa fünf Arbeitsstunden pro Wochen weniger oft schon ausreichen, um den Leistungsdruck abzuschwächen. Arbeit bezieht sich dabei nicht nur auf Erwerbsarbeit, sondern auch privat sollte man prüfen, welche Verpflichtungen sich kurz- oder langfristig streichen lassen.

Bewusste Pausen sind notwendig, um sich körperlich und geistig zu erholen, die aber oft vergessen oder übergangen werden, weil man denkt, sie würden den Arbeitsfluss stören, doch sie sind essenziell und sollten achtsam zelebriert werden.
Die neu gewonnene Zeit sollte man nutzen, um mit Freunden etwas zu unternehmen, jemandem zu helfen oder sich zu engagieren, denn solche sozialen Freizeitaktivitäten führen zu mehr Wohlbefinden und größerer Zufriedenheit.

Quelle
Nuber, Ursula (2012). Die Kunst des Runterschaltens. Psychologie heute, Jännerheft.




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