Objektsexualität

Als Objektsexualität wird die sexuelle Anziehung von Menschen zu unbelebten Objekten bezeichnet, wobei diese Form der Sexualität zu der großen Gruppe der Neosexualitäten zu zählen ist. Als Ursache vermuten manche Experten, dass immer mehr Menschen offensichtlich ohne eine intime und vertrauensvolle Beziehung zu anderen Menschen leben. Der Begriff, eine Erfindung von Eija-Riitta Eklöf-Berliner-Mauer, wird als Eigenbezeichnung von Objektsexuellen verwendet, die diese Anziehung jedoch nicht als Fetischismus, sondern als eigenständige sexuelle Orientierung betrachten, denn das Objekt ist einzig und allein der begehrte Partner, um den alle sexuellen Phantasien und Emotionen kreisen.
Objektsexualität ist übrigens kein etablierter Begriff in der Psychologie oder Medizin, wobei der in diesem Zusammenhang auch verwendete Begriff der Objektophilie, der die pathologischen Sucht bezeichnet, bestimmte Dinge sammeln zu müssen, davon abgegrenzt werden muss.

Quelle
https://de.wikipedia.org/wiki/Objektsexualit%C3%A4t (16-05-05)




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