Cyberslacking

Cyberslacking bezeichnet die private Internetnutzung am Arbeitsplatz – siehe dazu Cyberloafing.

Insbesondere ist mit Cyberslacking damit die Verwendung des beruflichen Internetzuganges zu sozialen Netzwerken wie MySpace, Twitter oder Facebook und zu Internetspielen gemeint. Die meist breitbandigen Zugänge zum Internet sollen nach Ansicht von Experten nicht nur die Produktivität der MitarbeiterInnen beeinträchtigen, sondern für die Arbeitgeber auch zusätzliche Sicherheitskosten verursachen. Das hat dazu geführt, das Arbeitgeber bestimmte Dienste des Internet für ihre MitarbeiterInnen sperren. Im Falle von sozialen Netzwerken stehen allerdings die Unternehmen vor einem Dilemma, denn sie nutzen selber diese Kanäle als Marketingplattformen.

Manchmal wird das Internet auch zum Egosurfing – auch Vanity Searching, Ego Searching, Self-Googling – verwendet, das die weit verbreitete Praxis bezeichnet, mit Hilfe von Suchmaschinen solche Internetseiten zu finden, die den eigenen Namen enthalten.

Das Slacking selber ist allerdings keine neue Entwicklung, denn auch schon vor der Einführung des Internets haben ArbeitnehmerInnen etwa durch Kaffeepausen, Rauchpausen oder das Treffen bei Wasserspendern versucht, ihre Arbeitszeit für außerberufliche Aktivitäten zu nutzen.





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