Stimulusqualität

Stimulusqualität bezeichnet nach Clark C. Hull in seiner Verstärkungstheorie des Lernens die Beschaffenheit eines Reizes als Konditionierungsreiz und hängt von von dessen Intensität ab. Das Reaktionspotential eines Reizes ergibt sich bei Hull unter anderem aus Antrieb, Gewohnheitsstärke, Anreizmotivation und Stimulusqualität. Verstärkung definiert Hull somit als relative Bedürfnisbefriedigung, wobei ein Lernvorgang sowohl vom Auftreten des Reizes als auch vom Organismus und dessen Bedürfnissen abhängt, wobei alle Bedürfnisse zu einem einheitlichen Trieb beitragen, der alle Reaktionsweisen gleichermaßen energetisiert und zwar in dem Ausmaß, wie diese Reaktionen aufgrund unterschiedlicher Gewohnheitsstärken bereitstehen.




Falls Sie in diesem Beitrag nicht fündig geworden sind, können Sie mit der folgenden Suche weiter recherchieren:


Das Lexikon in Ihren Netzwerken empfehlen:

You must be logged in to post a comment.

Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu

© Werner Stangl Linz 2017