Baby-Blues

Baby-Blues ist der populärwissenschaftlicher Ausdruck für eine nachgeburtliche Dysphorie bzw. Wochenbettdepression, bei der es sich um psychische Veränderungen unmittelbar nach der Geburt eines Kindes handelt (Reizbarkeit, Ängstlichkeit, Traurigkeit und Stimmungsschwankungen).

Etwa zehn Prozent der Mütter sind von einem solchen Stimmungstief betroffen.

Nach neuesten Forschungen ist ein Enzym die Ursache für die Wochenbettdepression bei Frauen einige Tage nach der Geburt, wobei diese Wochenbettdepression in der Regel nach einigen Tagen von selbst verschwindet. Bekanntlich fällt in den ersten drei bis vier Tagen nach der Geburt der Östrogenspiegel sehr stark, woraufhin die Konzentration der Monoamin-Oxidase A ansteigt. Die Monoamin-Oxidase A sammelt sich vier bis sechs Tage nach der Entbindung im Gehirn der Mütter an und baut dort Botenstoffe für das positive emotionale Erleben wie Serotonin ab.
Davon zu unterscheiden ist die postpartale Depression, die in der Regel wesentlich später auftritt.

Quelle: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/EMOTION/Depression-Formen.shtml



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