Imagination

Unter Imagination (Einbildung, Einbildungskraft) versteht man in der Psychologie das bildhaft anschaulichem Vorstellen von nicht gegenwärtigen Situationen, Vorgängen, Gegenständen und Personen oder sich an solche Bilder zu erinnern und diese mit dem inneren Auge anschaulich wahrzunehmen. Menschen unterscheiden sich in dieser Fähigkeit, denn  manchen gelingt das Imaginieren problemlos, während andere nur mit großer Anstrengung oder mit Hilfe unbewusster Abläufe wie Meditation oder Hypnose dazu fähig sind.

Schon in der Medizin des 18. Jahrhunderts wurde die Imagination systematisch zu Heilzwecken etwa bei Traumatisierungen verwendet. Im psychotherapeutischen Sinne ist Imagination das Vermögen, bei wachem Bewusstsein mit zumeist geschlossenen Augen innere bzw. mentale Bilder wahrzunehmen, wobei diese inneren Bilder Traumbildern ähnlich sind, jedoch kann ihr Entstehen im Rahmen einer Therapie willentlich gefördert und modifiziert werden. Häufig werden Imaginationsübungen mit Entspannungsmethoden kombiniert, insbesondere im Zusammenhang mit  Depressionen oder Schmerzen. Imaginationsübungen wirken sich jedoch nicht nur bei Traumatisierten positiv aus, sondern auch alten Menschen helfen Imaginationen gegen depressive Gefühle, Einsamkeit und Schmerzen, wobei imaginative Übungen das emotionale Befinden stabilisieren und Basis einer wirksamen Hilfe zur Selbsthilfe sein können.

Literatur
http://de.wikipedia.org/wiki/Imagination (09-11-06)





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