emotionale Stabilität

Der psychologische Begriff für das Persönlichkeitsmerkmal emotionale Stabilität ist die geringe Ausprägung des Neurotizismus, einer der fünf Faktoren, die man zu den Grunddimensionen der menschlichen Persönlichkeit zählt – Big Five. Die emotionale Stabilität ist auch einer der sechzehn Primärdimensionen der Erwachsenenpersönlichkeit, die z.B. mit Hilfe der revidierten Fassung des Persönlichkeits-Faktoren-Tests Sechzehn 16 PF-R erfasst wird. Emotional stabile Menschen können ihre Emotionen gut kontrollieren und sind ausgeglichen, d. h., sie können Stresssituationen gut bewältigen und erholen sich davon schnell wieder.

Kurioses: Man fand in Untersuchungen einen Zusammenhang zwischen Hundebissen und niedrigen Werten emotionaler Stabilität, wobei Menschen, die zu Ängstlichkeit, Nervosität und Depressionen neigen, häufiger von eigenen oder fremden Hunden angegriffen werden als Menschen, die keine solchen Probleme haben. Zu den Merkmalen der emotionalen Instabilität gehören Unsicherheit, Angst und Aufdringlichkeit. Auch eine taiwanesische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen ein höheres Risiko haben, von Hunden gebissen zu werden, aber auch Kinder mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung werden häufiger von Hunden attackiert.

Literatur

https://www.businessinsider.de/leben/psychologie-wen-hunde-beissen-koennen-sie-wirklich-angst-riechen-a/ (22-02-21)



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