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soziale Gruppe


Der Mensch ist vom Grundsatz und seiner genetischen Ausstattung her ein soziales Tier und lebt im Rudel, wodurch er innerhalb der Evolution überleben konnte, weil er sich die Vorteile der Kooperation innerhalb des Rudels bzw. seiner Gruppe zunutze machen konnte. Menschen und auch viele Tiere hatten entwicklungsgeschichtlich betrachtet allein wolhl keine große Überlebenschancen und schlossen sich deshaleb anderen Menschen an. Das Leben in Gruppen und die besonderen Formen der Kommunikation und der Kooperation, die sich beim Zusammenleben der Menschen entwickelten, waren die Grundbedingung für das erfolgreiche Überleben, die als Einzelne Raubtieren und auch ihren Beutetieren an Muskelkraft und Geschwindigkeit erheblich unterlegen waren (Elias, 1987). Im sozialen Verband hatte er in der Regel Schutz, größeren Erfolg bei der Nahrungssuche, die Möglichkeit zur Arbeitsteilung und gemeinsamen Kinderaufzucht bzw. es war auch leichter, einen Partner zu finden.

Eine soziale Gruppe bezeichnet eine Ansammlung von drei oder mehr Personen und grenzt sich von der Zweierbeziehung (Dyade) ab. Nach ihrer  Definition als sozial müssen die Gruppenmitglieder in einer unmittelbaren Beziehung zueinander stehen, d.h., jedes Mitglied muss sich der anderen Mitglieder bewusst sein. Zwischen den Mitgliedern muss eine Interaktion möglich sein, wodurch sich die Gruppe von einer Organisation abgrenzt, einer Sozialform, die eine sehr große Ausdehnung in Bezug auf Mitgliederzahl, sowie in Hinsicht auf eine komplexe Sozialstruktur haben kann. Eine soziale Gruppe ist auf Grund der dafür notwendigen Interaktion in ihrer Größe begrenzt. In der Sozialpsychologie wird die Gruppengröße nicht nach oben begrenzt, jedoch wird kleineren und größeren Gruppen unterschieden.

Literatur

Elias, N. (1987). On Human Beings and their Emotions: A Process-Sociological Essay. Theory, Culture & Society, 4, 339–361.


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