Die Ergotherapie ist ein Therapieform bei Menschen mit motorisch-funktionellen, sensomotorisch-perzeptiven, neuropsychologischen, neurophysiologischen oder psychosozialen Beeinträchtigungen und Störungen. Die Ergotherapie ist somit ein therapeutisches Verfahren, bei dem mittels handwerklich-künstlerischer Arbeit und Gestaltung (z.B. Tonarbeiten, Malen) versucht wird, schöpferische Kräfte in den KlientInnen zu aktivieren und damit die Selbstheilung zu fördern.

Die Ergotherapie wird in vielen psychiatrischen Fachdisziplinen bei unterschiedlichen Diagnosen angewendet, wobei verschiedene gestaltungstherapeutische und kreativitätsfördernde Techniken eingesetzt werden, um krankheitsbedingte Störungen psychosozialer und sozioemotionaler Funktionen aufzuheben und die daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen zu beseitigen. Ziel ist es, bei den Menschen den Bezug zu sich selbst und zur äußeren Realität sowie ihre Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit zu verbessern, wodurch ein insgesamt selbständiges und eigenverantwortliches Handeln erleichtert werden soll.

Literatur
http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/glossar (11-09-21)


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