Inhaltsvalidität

    Die Inhaltsvalidität – content validity – bezeichnet in der Testpsychologie das Ausmaß, in dem ein Test das zu testende Verhalten tatsächlich stichprobenartig erfasst, also wenn etwa wie bei einer Fahrprüfung stichprobenartig das echte Fahrverhalten in alltäglichen Fahrsituationen geprüft wird. ie Inhaltsvalidität ist bei ein untergeordnetes Konzept der internen Validität und bezeichnet die Kongruenz eines Ansatzes und eines Konstrukts, mit dem man sich bei einer Untersuchung beschäftigt, d. h., es müssen z. B. Datenerhebung und Untersuchungst zusammenpassen. Um als inhaltlich valide gelten zu können, müssen also etwa die Fragen eines Fragebogens für die zu messenden Phänomene typisch und passend sein. Inhaltliche Validität liegt in der Regel bei den meisten reinen Wissenstests vor, wie sie etwa bei Fachprüfungen vorgelegt werden.

    Die Inhaltsvalidität ist eigentlich ein spezieller Aspekt der Konstruktvalidität, und sie liegt dann vor, wenn die durch Messungen erfassten Inhalte denjenigen Inhalt darstellen, der gemessen werden soll. Die Inhaltsvalidität lässt sich formal nur prüfen, wenn die Gesamtheit der zu messenden Inhalte bekannt ist, was aber eher selten der Fall ist. Wird meist bei einfachen Tests verwendet – zum Beispiel bei einem Wissenstest oder Rechtschreibtest. Inhaltsvalidität wird dann angenommen, wenn die einzelnen Testaufgaben nach Ansicht von Experten eine gute Stichprobe aller möglichen Aufgaben bilden. Ein Rechentest für das 3. Schuljahr ist dann valide, wenn die Aufgaben etwa den Unterrichtsstoff dieses Jahrgangs gut repräsentieren.


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