Pharmakopsychologie

Die Pharmakopsychologie ist ein Teilgebiet der Psychologie, das die psychischen und mit diesen korrespondierende physiologische und biochemische Wirkungen chemischer Substanzen auf gesunde Menschen und Tiere untersucht. Innerhalb der Psychologie ist sie des Weiteren eine Teildisziplin der Physiologischen Psychologie, speziell der Chemopsychologie, der Angewandten Psychologie, der Klinischen Psychologie, der Verkehrs- und der Arbeitspsychologie. Die Pharmakopsychologie trägt zur Aufklärung bzw. Erklärung psychischer Wirkungen und verhaltensorientierten Klassifikation von Pharmaka bei und fungiert damit auch im Sinne einer Basis- bzw. Hilfswissenschaft medizinischer und biologischer Disziplinen. Als Begründer der Pharmakopsychologie gilt übrigens der Emil Kraepelin, der  eine Einteilung psychischer Erkrankungen schuf. Er unterschied zwei Formenkreise der Psychosen: Dementia praecox (die später in Schizophrenie umbenannt wurde) und die manisch-depressiven Störungen.

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