Waldorfschule

    Eine Waldorfschule ist eine Schule, an der nach der von Rudolf Steiner begründeten Waldorfpädagogik unterrichtet wird. Die Waldorfpädagogik beruht auf der anthroposophischen Menschenkunde Rudolf Steiners.

    Ausgangspunkt der 1919 in Stuttgart vollzogenen Schulgründung war eine Bitte Emil Molts, Direktor der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik, an Rudolf Steiner, eine Schule für die Kinder der bei ihm beschäftigten Arbeiter pädagogisch zu betreuen. Steiner übernahm darauf die Ausbildung und Beratung des Lehrerkollegiums, wobei die Astoria-Betriebsschule für alle späteren Waldorfschulen (auch Rudolf-Steiner-Schule) zum Modell wurde, die von Anfang an koedukativ war und schulgeschichtlich die erste Einheits- bzw. Gesamtschule Deutschlands darstellte. Der Name Waldorfschule leitet sich daher von dieser Zigarettenfabrik ab.

    Details zu den in den Waldorfschulen geltenden Unterrichtsprinzipien finden sich hier:

    Stangl, W. (2011). Anfänge der Pädagogik – Bedeutende Personen. [werner stangl]s arbeitsblätter.
    WWW: https://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/WISSENSCHAFTPAEDAGOGIK/Anfaenge-Paedagogik.shtml (11-11-25)
    Stangl, W. (2011). Stichwort: ‘Anthroposophie’. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik.
    WWW: https://lexikon.stangl.eu/2103/anthroposophie/ (11-11-25)
    Stangl, W. (2011). Stichwort: ‘Epochenunterricht’. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik.
    WWW: https://lexikon.stangl.eu/20513/epochenunterricht/ (11-11-25)


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