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virtuelles Abstinenz-Training


Das virtuelle Abstinenz-Training gehört zur Gruppe der kognitiven Verhaltenstherapien und wird meist zusätzlich zu kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientierten Interventionen sowie in Kombination mit medikamentöser Unterstützung eingesetzt, da die diese traditionellen Methoden lediglich Abstinenzraten von maximal 35% erreichen, wobei auch die Akzeptanz medikamentöser Behandlungsstrategien zum Teil sehr gering ist. Beim virtuellen Abstinenz-Training werden die KlientInnen mit einer Datenbrille in einer virtuellen Umgebung mit rauchbezogenen, rückfallgefährlichen Reizen ausgesetzt, um dabei zu lernen, ein aufkommendes Rauchbedürfnis auszuhalten und ihm nicht nachzugeben. Es hat sich gezeigt, dass eine solche Cue Exposure zur Optimierung des Behandlungserfolgs beitragen kann, wobei eine solche Cue Exposure aben auch erfolgreich im Rahmen der virtueller Realität durchgeführt werden kann.

In der deutschen Vergleichsstudie „ViReTa“ wird untersucht, wie hoch der Nutzen von zusätzlichen therapeutischen Komponenten für die Tabakentwöhnung ist, wobei diese jeweils in Verbindung mit einer klassischen verhaltenstherapeutischen Gruppentherapie zur Tabakentwöhnung, einem spezifisches Entspannungstraining, das den Einsatz des Rauchens zur Reduktion von Anspannung aufgreift, eingesetzt und verglichen werden.


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