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Semantic Scaffolding Hypothesis


Die Semantic Scaffolding Hypothesis (Irish & Piguet, 2013) ist wie die Constructive Episodic Simulation Hypothesis ein Erklärungsversuch dafür, wie das episodische und das semantische Gedächtnis zusammenspielen, wenn man sich eine Vorstellung von der Zukunft macht. Dieser Ansatz geht davon aus, dass das semantisches Wissen dabei als eine Art Gerüst fungiert, an dem entlang man die episodischen Bauteile zusammenfügt. Daher spielen beobachtete Ähnlichkeiten zwischen Erinnern und Vorstellen den Einfluss von Faktoren wie Beschreibungsfähigkeit, Erzählstil oder hemmende Kontrolle eine Rolle. Damit eine Rekonstruktion erfolgreich ist, müssen abstrakte semantische Repräsentationen (Schemas) aktiviert werden, bevor Details aus dem episodischen Gedächtnis hervorgeholt und eingebaut werden.

Literatur

Irish, M. & Piguet, O. (2013). The pivotal role of semantic memory in remembering the past and imagining the future. Frontiers in behavioral neuroscience, 7, doi:10.3389/fnbeh.2013.00027.


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