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Global Citizenship Education


Global Citizenship Education ist ein Bildungskonzept, das fächerübergreifende und fächerverbindende Bezüge schaffen soll, um die vielfältigen Dimensionen nachhaltiger Entwicklung zu verknüpfen. Der holistische Ansatz von Global Citizenship Education legt die Bearbeitung in allen Unterrichtsgegenständen beziehungsweise im Idealfall gegenstandsübergreifend nahe.

Das Bildungskonzept Global Citizenship Education rückt die Entwicklung hin zur Weltgesellschaft sowie die dadurch erforderlichen Veränderungen von Bildung und Bildungssystem in den Mittelpunkt. Die Idee der Global Citizenship ist es, dass es immer wichtiger wird, dass sich Menschen als Teil einer größeren, über die Grenzen des eigenen Staates hinausreichenden, Gesellschaft wahrnehmen und die daraus resultierende Verantwortlichkeiten erkennen. Menschen sind also zunehmend herausgefordert, sich auch als BürgerInnen dieser einen Welt, als Mitglieder der Weltgesellschaft zu sehen und gemeinsam Verantwortung für die Entwicklungen  zu übernehmen.

Es bestehen zahlreiche Anknüpfungspunkte inhaltlicher, didaktischer und struktureller Art in den Lehrplänen, etwa globale Herausforderungen, Trends und Krisenphänomene, Weltwirtschaft, Menschenrechte, Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit, Umweltfragen, ökologische Nachhaltigkeit, Ressourcen, interkulturelle Vielfalt und Migration, Frieden, internationale Konflikte, Kriege, Demokratieentwicklung, globale politische Akteure, internationale Organisationen, überstaatliche Macht, Verteilungsfragen wie soziale Ungleichheiten, Armut, sozialer Wandel, soziale Bewegungen.

Für Global Citizenship Education gilt es, einen erweiterten Kompetenzbegriff zugrunde zu legen, der personale und soziale Kompetenzen mit politischer Urteils- und Handlungskompetenz sowie mit Reflexionskompetenz kombiniert.

  • Kognitive Dimension: Wissen um bzw. Verständnis für globale Zusammenhänge und Interdependenzen; kritisches Denken; Analyse- und Urteilskompetenz.
  • Sozio-emotionale Dimension: Gefühl derZugehörigkeit zur menschlichen Gemeinschaft; auf Menschenrechten beruhende Wertvorstellungen und Verantwortlichkeiten; Empathie, Solidarität und Respekt für Diversität und Vielfal.
  • Verhaltensbezogene Dimension: Motivationund Bereitschaft zu verantwortlichem Handeln auf lokaler, nationaler, globaler Ebene; Beitrag zu einer friedlichen und nachhaltigen Welt.

Diese Kompetenzen sind noch um den Aspekt der Reflexionskompetenz zu ergänzen, wobei diese über allgemeine Reflexionsbemühungen, die mit Bildungsprozessen grundsätzlich verbunden sein sollten, hinausgeht. So braucht es etwa im Zusammenhang mit Politischer Bildung braucht es eine ausgebildete Fähigkeit, die eigene Verstrickung in Dominanz- und Machtbeziehungen zu erkennen, Selbst- und Fremdbestimmung ausloten zu können oder zu kultureller (Selbst-)Reflexion fähig zu sein.

Literatur

https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/schulpraxis/ba/globales_lernen.html (19-12-12)


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