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Anregende Zusätze


Anregende Zusätze – seductive details – sind didaktische Hilfsmittel und werden oft in Lehrbüchern, Vorträgen, Diashows und anderen Formen von Bildungsinhalten verwendet, um einen Inhalt interessanter oder interaktiver zu gestalten. Solche Details können die Form von Text, Fotos, Illustrationen, Geräuschen oder Musik annehmen und sind per definitionen anregend und interessant, jedoch nicht auf die Lernziele einer Unterrichtseinheit ausgerichtet. John Dewey bezeichnete dieses als fiktive Aufmerksamkeitsreize.

Anregende Zusätze stellen etwa auch interessante Exkurse dar oder aber persönliche, abwechslungsreiche und unerwartete Geschichten, doch auch das direkte Ansprechen des Lesers, Ausrufe sowie rhetorische Fragen zum Mitdenken gehören dazu. Vor allem Texte ohne anregende Zusätze ohne lebensnahe Beispiele, direkte Ansprachen des Lesers oder witzige Formulierungen, um Interesse und Lust am Lesen zu fördern wirken oft nüchtern, unpersönlich und farblos. Sofern etwa ein Text gut gegliedert ist, tragen anregende Zusätze zum Verständnis bei und gelten als motivationsförderlich. Ist der Text hingegen unzureichend gegliedert, können sich derartige Zusätze auch als lernhinderlich erweisen. Zu viele anregende Zusätze sind zudem mit dem Merkmal Kürze-Prägnanz unvereinbar, sodass bei deren Anwendung immer ein Mittelweg gewählt werden sollte.

Siehe dazu den seductive detail effect.


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