Dunkle Triade

Eine Kombination aus den Persönlichkeitszügen Machiavellismus, Narzissmus und subklinische Psychopathie wird in der Psychologie auch die Dunkle Triade (Dark Triad) bezeichnet, die sich unter anderem in Egozentrismus und rücksichtslosem Verhalten äußert, wozu oft noch Selbstüberschätzung und rücksichtsloses manipulatives Verhalten hinzukommen. Diese drei Merkmale werden dabei unterschiedlich und unabhängig voneinander konzeptionalisiert, obwohl es empirische Hinweise auf Überlappungen gibt. Insgesamt sind sie mit einem gefühllos-manipulativen interpersonellen Stil verbunden. Starken Ausprägungen dieser Merkmale wird vor allem in der Personalpsychologie bei der Auswahl und Bewertung von Führungskräften eine besondere Bedeutung zugemessen. Männer haben in Untersuchungen in der Regel bei allen Merkmalen der Dunklen Triade signifikant höhere Werte als weibliche.
Das Konzept wurde von Paulhus & Williams (2002) erstmals beschrieben.

Literatur

Paulhus, D. L. & Williams, K. M. (2002). The Dark Triad of Personality. Journal of Research in Personality, 36, 556–563.

Kommentare deaktivert


*