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Nymphomanie


Nymphomanie ist die Ausprägung der Sexsucht bei Frauen und bezeichnet das übermäßige und nicht kontrollierbare Verlangen nach Sexualität, wobei dieses Verlangen zwanghafte Züge aufweist. Die Ursachen für die Nymphomanie liegen oft in der Persönlichkeit der betroffenen Frauen, die ein sehr starkes Bedürfnis nach Anerkennung und Bestätigung der eigenen Attraktivität und Person haben, wobei die sexuelle Attraktivität mit der Attraktivität der eigenen Person gleichgesetzt, sodass die Sexsucht ein Ergebnis eines geringen Selbstwertgefühls darstellt, bei dem die Betroffenen unter diesem Gefühl der Minderwertigkeit leiden.

Diese Störung gehört wie die Kaufsucht zur Gruppe der Kontrollverluste, d.h., Betroffene haben keine Möglichkeit mehr, ihr sexuelles Verlangen zu kontrollieren. Das permanente Denken an Sexualität führt zu Problemen bei der Arbeit, die Leistungsfähigkeit und Konzentrationsvermögen lassen nach, da das Denken von Vorstellungen und Phantasien beherrscht wird. Folgen der Sucht sind oft Scham, Schuldgefühle und Depressione, wobei die Einsamkeit der Betroffenen oftmals mit Hoffnungslosigkeit einhergeht, die sich bis zur Suizidalität steigern kann. Zu den Folgen sexsüchtigen Verhaltens gehören auch Partnerschaftsprobleme, die von der Beeinträchtigung der Partnerschaft oder Trennung bis zum Verlust der Beziehungsfähigkeit führen.

Bei Männern spricht man bei Sexsucht von Donjuanismus, Don-Juan-Komplex oder Satyriasis. Beide pathologischen Formen werden heute als Sexsucht bezeichnet.


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