Prägnanz

Die Gestaltpsychologie hat in einer Reihe von Experimenten gezeigt, dass die Wahrnehmung die Tendenz hat, Wahrnehmungseindrücke zu “verbessern“, d.h., sie klarer, einfacher, übersichtlicher, prägnanter zu machen. In dem Begriff der Prägnanz hat die Gestaltpsychologie ein Grundprinzip („Gesetz der guten Gestalt“) in der Wahrnehmung erkannt, als prägnante Formen offenbar bessere Wahrnehmungsbedingungen repräsentieren, d.h., dass sie leichter erkannt, besser behalten und in der Erinnerung gespeichert werden können.

Prägnanz ist auch ein wesentliches Merkmal des Hamburger Verständlichkeitsmodell von Reinhard Tausch, Inghard Langer und insbesondere von Friedemann Schulz von Thun, das im Rahmen des Forschungsprojekts “TextverständlichkDie Verständlichkeit von Texteneit” in den siebziger Jahren entstanden und auf die Analyse und Verbesserung von Texten abzielte.
Siehe dazu im Detail Die Verständlichkeit von Texten.



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