experimentelle Neurose

Das Phänomen der experimentellen Neurose bezeichnet einen Konditionierungsvorgang, bei der man einen Reiz (z.B. Kreis) mit einem positiven unkonditionierten Stimulus verbindet (z.B. Futter), und einen anderen, ähnlichen Reiz (z.B. Ellipse) mit einem negativen unkonditionierten Stimulus (z.B. Stromstoß) verbindet, und die Reize so sehr angleicht, dass das Versuchstier diese nicht mehr diskriminieren kann, d. h., es reagiert mit abwechselnd starker Erregung und starker Erschöpfung, Unsicherheit bzw. auch dem Zusammenbruch aller bisher konditionierten Reaktionen.

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