tiefenpsychologische Psychotherapie

Die tiefenpsychologische Psychotherapie basiert auf der Struktur und Dynamik von unbewussten seelischen Prozessen, wobei die theoretischen Grundlagen in der Psychoanalyse bzw. deren neueren Ausformungen zu finden sind. Bei diser Form der Therapie stehen Gespräche und das Aufdecken der unbewussten Prozesse im Mittelpunkt der Behandlung, und zwar mit Hilfe spezieller Gesprächstechniken. Ziel ist es, die bestehenden Probleme der KlientInnen aus deren Lebensgeschichte abzuleiten. Die tiefenpsychologische Psychotherapie analysiert in der Regel unbewusste Prozesse, fördert sie an die Oberfläche und analysiert die Ursachen der Entstehung, die oft in der Kindheit zu suchen sind. Je nach tiefenpsychologischer Richtung werden unterschiedliche seelische Antriebskräfte als Erklärungen herangezogen, wobei in beinahe allen tiefenpsychologischen Richtungen die Traumdeutung eine wichtige Rolle spielt, da diese als Brücke zum Unbewussten verstanden werden.

Die tiefenpsychologische Psychotherapie bedient sich verschiedener Formen der Gesprächsführung, wobei im Gegensatz zur Psychoanalyse der Therapeut dem Klienten gegenüber sitzt. Die Gesprächsführung kann je nach Verlauf stark varieren., die Sitzungsintervalle bewegen sich zwischen einmal wöchentlich bis einmal monatlich. Ziele der Therapie sind dabei die Symptomminderung bzw die Einsicht in die zugrundeliegenden Konflikte.



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