Waschzwang

Der Waschzwang gehört den Zwangshandlungen, wobei die Betroffene dabei einen heftigen Zwang empfinden, gegen den sie sich nicht wehren können. Werden die Handlungen unterlassen, kommt es zu Angstzuständen, die sich permanent steigern, bis die Handlung wieder ausgeführt werden kann, wobei die Tätigkeiten meist ritualisiert ablaufen müssen, indem die Hände mindestens fünfmal hintereinander gewaschen werden. Oft entstehen durch den Waschzwang sekundär körperliche Schäden, denn der Säuremantel der Haut wird zerstört, so dass Ekzeme und andere Hauterkrankungen entstehen. Die Therapie gegen den Zwang erfolgt meist in Form einer Verhaltenstherapie, die durch Antidepressiva unterstützt wird, damit die begleitenden Angstgefühle vermindert werden.




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