Geomantie, Geomantik

Geomantie oder Geomantik bezeichnet ursprünglich eine esoterische Methode des Hellsehens oder Wahrsagens, bei der Zeichen und Markierungen in Sand, Steinen oder sonstigen Bodenformen gelesen werden. Die Geomantie ist vermutlich so alt wie die Menschheit selbst, denn schon früh waren Menschen darum bemüht, Orte zu finden, die eine bestimmte Eignung für diverse Nutzungen aufwiesen. Dabei wurden Orten oft mehr als ein sachlich-funktionaler Nutzen zugeschrieben, sondern auch Geist und Seele.

Historisch entstammt die heute praktizierte parawissenschaftliche Geomantie vermutlich der arabischen Welt und wurde im zwölften Jahrhundert nach Europa getragen.

Seit dem 19. Jahrhundert verbreitet sich in der Alltagspsychologie eine geomantische Lehre von der Wirkung von Räumen und Formen auf den Menschen, indem etwa ein Baugrund positive Energien abgeben und nicht durch Wasseradern, magnetische Felder und Altlasten gestört sein sollte (Feng Shui).

Die wissenschaftliche Psychologie hat in den letzten Jahrzehnten zwar damit begonnen, solche Zusammenhänge auch zu untersuchen, allerdings handelt es sich um einen extremen Randbereich innerhalb der Wissenschaft.

Zur Wortherkunft siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Geomantie

Ein kleines Lexikon der Geomantie findet sich hier: http://www.geomantie-zentrum.de/40582.html





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