Elektrakomplex

Der Begriff des Elektrakomplex stammt aus der analytischen Psychologie C. G. Jungs und bezeichnet die überstarke Bindung einer weiblichen Person an den Vater bei gleichzeitiger Feindseligkeit gegenüber der Mutter. Er gilt Jung als das weibliche Gegenstück zum Ödipuskomplex. Theoretische Basis des Begriffes ist Sigmund Freuds Annahme des Penisneids.

Der Name Elektrakomplex leitet sich von der Sagengestalt Elektra ab, die ihrem Bruder Orest dabei hilft, ihre Mutter Klytaimnestra und ihren Stiefvater Aigisthos zu ermorden, und zwar aus Rache dafür, dass diese gemeinsam Agamemnon ermordet haben, den Vater der Geschwister und Klytaimnestras früheren Ehemann.

Quelle
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrakomplex (08-11-24)




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