Dyskalkulie

1. Definition
„Dyskalkulie ist eine Rechenschwäche, die auf eine differenzierte Wahrnehmung der Zahlen zurückzuführen ist. Manchmal wird sie auch als neuropsychologische Lernstörung bezeichnet“ (Luger-Linke 2005, S. 24).

2. Definition
„Rechenstörung, diese Störung besteht in einer umschriebenen Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist. Das Defizit betrifft vor allem die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten, wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra, Trigonometrie, Geometrie oder Differential- und Intergralrechnungen benötigt werden“(Lorenz 2003, S. 14).

3. Definition
„Als Fachbegriff für Rechenschwäche oder Rechenstörung wird in der Forschung das lateinisch-griechische Fremdwort Dyskalkulie verwendet. Dieses Wort enthält die griechische Vorsilbe „dys-„ was schwer oder schwierig bedeutet und hierbei eine Störung der normalen Funktion bezeichnet. Der Wortteil –kalkulie bezieht sich auf das lateinische Wort calculus welches Steinchen heißt. Ein rechenschwacher Schüler hat also Schwierigkeiten mit Rechensteinchen, oder anders ausgedrückt mit Rechenoperationen im Allgemeinen“ (Helmberger 2007, S. 13).

4. Definition
„diese Störung beinhaltet eine umschriebene Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine eindeutig unangemessene Beschulung erklärbar ist. Das Defizit betrifft die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division“ (WHO 2002, S. 23).

5. Definition
„Besondere Schwierigkeiten beim Erlernen des Rechnens“ (Lenart 2003, S. 7).

Verwendete Literatur
Helmberger, Regina (2007). Förderung lernschwacher Schüler am Beispiel der Dyskalkulie. o.O.
Lenart, Fredericke (2003). Rechenschwäche Rechenstörung. Graz: Leykam.
Lorenz, Jens Holger (2003). Lernschwache Rechner fördern. Berlin: Verlag Cornelsen.
Luger-Linke, Silvia (2005). Rechenschwäche vom Mathefrust zur Mathelust. Putzleinsdorf: Verlag Eigenverlag.
WHO (2002). Schwarz.

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