Internethormone

Als Internethormone werden Hormone bezeichnet, die keine Mittelstellung haben wie die anderen Hormone, sondern selbst das letzte Glied einer hormonell-medialen Regelung darstellen. Es handelt sich um die Hormone Mudolin, Moobase, Webocrin, Mailin und Newsin. Ungeklärt ist noch die genaue Wirkung von Surfin

Mudolin (MD)
Das Mudolin wirkt auf die Knorpelzonen am Wurmfortsatz und ist wichtig für die Wachstumsprozesse. Es verursacht bei Überfunktion Beeinträchtigungen des Skelettapparates. Es wird gebildet über die Ausschüttung von Surfin (?) und Webocrin aus dem Hypothalamus. Diese Substanzen wirken auf die Hypophyse, welches dann die Moobase bildet.

Moobase (MB)
Das Moobase wirkt laktationsanregend, fördert also den Milcheinschuss. Die zentrale Steuerung erfolgt über die Ausschüttung von Webocrin und Surfin, die auf den Hypophysenvorderlappen wirken. Dieser schüttet dann die Moobase aus. Sie kann bei Überfunktion zu Schäden an den Gehörknöchelchen und der Hornhaut führen.

Webocrin (WC)

Das Webocrin fördert die Pigmentzunahme und die Pigmentzellkonzentration (Pigment = Farbstoff, der die Färbung des Gewebes bestimmt). Es gibt 2 Formen, die aktivere Form heißt a -WC, wobei bei Überproduktion eine äußerst bunte Erscheinung des Betroffenen entsteht (auch „Klickibunti“ genannt nach Klinger 1996).

Die zentrale Steuerung erfolgt über Surfin und Mudolin aus den Hypothalamus. Dieses bewirkt in dem Hypophysenvorderlappen die Produktion von WC. Überproduktion ist die Regel und zählt neben Rheuma und Gehirnschwund zu den Zivilisationskrankheiten.

Surfin (S)

Ist das bisher am wenigsten erforschte Hormon und ist vermutlich für die Internetabhängigkeit verantwortlich (McKlick 1998). Vgl. hierzu im Detail Stangl 1998: Internetsucht) Es wirkt vermutlich ähnlich wie das besser erforschte Tivisin.

Mailin und Newsin (M&N)

Diese beiden können auf Grund der Zusammensetzung unter einem behandelt werden und wirken kontraktierend (zusammenziehend) auf den Uterus (Gebärmutter) und dehnend auf den Anus. Letzlich fördern diese auch die Milch- und Spermabildung. Die Speicherung von Mailin erfolgt im Hypophysenhinterlappen (die Hypophyse besteht aus zwei Anteilen: dem Hypophysenvorderlappen und -hinterlappen. Der Hinterlappen enthält zahlreiche markarme Nervenzellen. Der Vorderlappen verfügt über viele verschieden Drüsenzellen). Die Bildung des Newsin erfolgt im Hypothalamus. Der Hypophysenhinterlappen ist lediglich das Depot des Newsin.

Mailin und Newsin sind antidiuretische Hormone (blockieren die Diurese), da durch sie eine vermehrte Rückresorption des Primärharns in der Niere erfolgt. Das Blut des Organismus wird durch die Glomeruli (Gefäßknäule der Nierenrinde) gepumpt. Wichtige Stoffe werden dann in den Tubuli (Kanäle im Bereich des Nierenmarks) der Niere rückresorbiert wie auch der größte Anteil der Flüssigkeit.

Befunde zu den Internethormonen von de Surf (1999)

M&N, WC und MD haben einen wichtigen Einfluss für den Ablauf und die Konsolidierung von Lernprozessen.

Beweis: Nach Hypophysenektomie (operative Entfernung der Hypophyse) tritt Internetfähigkeitsverlust auf, der durch die Verabreichung von M&N, WC und MD fast völlig aufgehoben werden kann. WC wirkt unmittelbar auf das MD und MB beeinflussen motivationale Prozesse. Humanexperimente zeigten außerdem, dass WC-Gabe die Internetleistung verbesserte. EEG-Kontrollen deuten daraufhin, daß dies durch eine stärkere Arousal-Reaktion und langsamere Habituation in neuen Situationen zu Stande kommen könnte.

Anmerkung: Nach de Surf wurde das Hormon Surfin benannt.

Im deutschen Ärzteblatt heißt es dazu: „Ein befriedigender Lebensinhalt und gesunde Lebensweise lässt sich nicht durch einen pseudowissenschaftlich gespeisten finanziell motivierten Kult mit „Internethormonen“ ersetzen, er kann im Gegenteil durch Konformitätszwang verdrängt werden.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Quelle
http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/INTERNET/ARBEITSBLAETTERORD/HORMONORD/Internethormone.html (11-11-11)
http://data.aerzteblatt.org/pdf/100/24/a1686.pdf (11-11-11)




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