Impotenz

Impotenz ist ein heute nicht mehr gebrächlicher Fachausdruck für eine erektile Dysfunktion, auch als Erektionsstörung oder Potenzstörung, wobei es bei dieser Sexualstörung einem Mann über einen gewissen Zeitraum hinweg in der Mehrzahl der Versuche nicht gelingt, eine für ein befriedigendes Sexualleben ausreichende Erektion des Penis zu erzielen oder beizubehalten. Die männliche Erektion entsteht durch ein Zusammenspiel von Nerven, Muskeln, Blutgefäßen und Hormonen, wobei jeder Einfluss auf dieses System auf die Erektion haben kann. Dabei kann die Schwellung des Penis (Tumeszenz) und/oder die Steifigkeit (Rigidität) betroffen sein. Kurzfristige Erektionsstörungen sind normal.

Eine häufige Ursache der Impotenz ist eine gestörte Durchblutung der Blutgefäße im Penis, d.h., bei Männern mit Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Übergewicht und Nikotinsucht. Auch Medikamente wie Antidepressiva oder Betablocker können eine Erektionsstörung verursachen. Äußerst selten ist übrigens ein Hormonmangel oder Mangel an Testosteron für Erektionsprobleme verantwortlich,

Je nach Ursache und Auswirkung wird eine Therapie von einer sexualmedizinischen Beratung über verschiedene Medikamente bis zu sexualtherapeutischen Interventionen gehe, wobei es in einzelnen Fällen auch notwendig sein kann, medizinische Maßnahmen zu setzen.





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