Schlafstarre

Die Schlafstarre, Schlaflähmung oder Schlafparalyse versteht man die nahezu vollständige Bewegungsunfähigkeit des Körpers während der Traumphasen, wodurch dieser natürliche Vorgang verhindert, dass im Traum erlebte Muskelbewegungen auch in der Realität ausgeführt werden. Die Schlafstarre wird in der Regel nicht bewusst erlebt, da sie beim Aufwachen ohne Verzögerung beendet wird. Während der Schlafphase, in der Träume auftreten, findet man auch die schnellen Augenbewegungen. Die Schlafstarre kann durch eine körperliche Berührung unterbrochen werden.
Die Schlafstarre kann auch über den Traum hinaus in die Wachphase andauern, wobei das bei manchen Menschen auch regelmäßig auftritt. Zwar sind in dieser Übergangsphase noch alle Muskeln bewegungsunfähig, doch ist die Sensibilität nicht mehr mit dem Körper im Traum verbunden, sondern mit dem eigenen, offenbar irgendwie gelähmten physischen Körper. Mental kann man dabei mit blinzelnden oder geöffneten Augen wieder zu träumen beginnen, wobei man ablaufende Trauminhalte visueller und taktiler Art über die tatsächlichen sinnlichen Wahrnehmungen der ein wenig geöffneten Augen sowie die der schwach ausgeprägten Körperempfindungen projiziert.

Quelle
http://de.wikipedia.org/wiki/Bewegungsunf%C3%A4higkeit_im_Schlaf (10-11-21)





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