triarchische Intelligenztheorie

Die triarchische Intelligenztheorie von Robert Sternberg geht davon aus, dass Intelligenz vor allem darin zum Ausdruck kommt, wie erfolgreich man im Leben ist, und postuliert drei Intelligenzbereiche: analytische, praktische und erfahrungsbezogene Fähigkeiten. Sternberg betrachtet Intelligenz somit nicht als eine feststehende Eigenschaft, sondern als Prozess, also die Art und Weise, wie Informationen verarbeitet werden, macht den Unterschied zwischen Menschen aus.  Wie Gardner ist Sternberg der Ansicht, dass die Bandbreite menschlicher Intelligenz nur durch multiple Intelligenzen abgebildet werden kann, denn die traditionellen Intelligenzkonzepte verwenden künstliche und künstlich konstruierte Aufgaben, um die Intelligenz zu messen ohne wesentlichen Bezug zum Alltag oder zum Berufsleben. Mit der Erweiterung des Intelligenzkonzeptes stellt sich auch die Frage nach den multiplen Kriterien, die den Erfolg definieren sollen, der eine gruppenbezogene, soziale Konstruktion darstellt.

Literatur
Gardner, H. (1993). Multiple Intelligences. New York: BasicBooks.
Sternberg, R. J. (1984). Toward a triachic theory of human intelligence. Behavioral and Brain Sciences, 7, 269-287.




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